Honeywell wird die führenden CO2-Abscheidungsprojekte Großbritanniens mit integrierter Automatisierung ausstatten
Strategische Partnerschaft für Dekarbonisierung
Honeywell hat einen bedeutenden Vertrag zur Lieferung kritischer Automatisierungssysteme für zwei wegweisende CO2-Abscheidungsprojekte im Vereinigten Königreich gesichert. Technip Energies hat Honeywell ausgewählt, um integrierte Steuerungs- und Sicherheitssysteme (ICSS) sowohl für das Net Zero Teesside Power (NZT Power) Werk als auch für die Northern Endurance Partnership (NEP) Infrastruktur bereitzustellen.
Vereinheitlichte Steuerung für komplexe Abläufe
Das Honeywell ICSS wird eine einheitliche Automatisierungsarchitektur liefern. Dieses System kombiniert Prozesssteuerung und Sicherheitsfunktionen auf einer einzigen Plattform. Dadurch wird ein sicherer, zuverlässiger und effizienter Betrieb über beide miteinander verbundenen Projekte gewährleistet.

Wegweisende saubere Energieerzeugung
NZT Power ist darauf ausgelegt, das weltweit erste kommerzielle gasbefeuerte Kraftwerk mit CO2-Abscheidung zu werden. Die Anlage wird über 740 Megawatt flexible, kohlenstoffarme Elektrizität erzeugen. Diese Leistung kann jährlich mehr als eine Million britische Haushalte mit Strom versorgen und dabei bis zu zwei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr abscheiden.
Aufbau eines CO2-Transportnetzes
Das NEP-Projekt bildet das Rückgrat des East Coast Cluster. Es wird das abgeschiedene CO2 von mehreren Industrieanlagen über ein Onshore-Pipelinesystem transportieren. Das Gas wird anschließend dauerhaft in einem unterirdischen salinen Aquifer unter der Nordsee gespeichert.
Expertise treibt Energiewende voran
„Unsere Technologie wird eine entscheidende Rolle bei der Neugestaltung der Zukunft sauberer Energie im Vereinigten Königreich spielen“, sagte Menzo Bijmolen von Honeywell. Er betonte, dass innovative Automatisierung für die sichere und großflächige Einführung der CO2-Abscheidungstechnologie unerlässlich ist.
Eckpfeiler der nationalen Dekarbonisierung
Diese Projekte sind zentral für die nationale Dekarbonisierungsstrategie Großbritanniens. Ein von Technip Energies geführtes Konsortium mit GE Vernova und Balfour Beatty hält den Vertrag für Engineering, Beschaffung und Bau. Gemeinsam streben sie an, einen globalen Maßstab für CO2-Abscheidungs- und Speicherinfrastruktur zu setzen.
Einblick des Autors: Automatisierung als Klimafaktor
Dieser Vertrag unterstreicht einen wichtigen Trend: Industrielle Automatisierung ist nicht mehr nur Effizienzsteigerung. Sie ist zu einem grundlegenden Ermöglicher für Klimatechnologie geworden. Honeywells integrierter Ansatz zeigt, wie robuste Steuerungssysteme die komplexen Wechselwirkungen zwischen CO2-Abscheidung, Transport und Speicherung managen. Für eine derart kapitalintensive, missionskritische Infrastruktur sind operative Exzellenz und inhärente Sicherheit, die in die Automatisierungsebene eingebaut sind, unverzichtbar für wirtschaftlichen und ökologischen Erfolg.

Zukünftige Auswirkungen auf die Branche
Der Erfolg dieser Leuchtturmprojekte wird wahrscheinlich die weltweite Einführung von CCS beschleunigen. Honeywells tiefgehende Fachkenntnis über verschiedene Sektoren positioniert das Unternehmen als wichtigen Technologiepartner in der Energiewende. Mit etwa 4.000 Mitarbeitern im Vereinigten Königreich unterstützt das Unternehmen aktiv die nationale Clean Power 2030-Initiative durch konkrete Projektumsetzungen.
FAQs
F: Welche Technologie liefert Honeywell für die britischen CO2-Abscheidungsprojekte?
A: Honeywell liefert seine integrierten Steuerungs- und Sicherheitssysteme (ICSS), eine einheitliche Automatisierungsplattform, die sowohl Prozesssteuerung als auch Sicherheitsfunktionen verwaltet.
F: Warum sind diese Projekte bedeutend?
A: NZT Power wird das weltweit erste kommerzielle gasbefeuerte Kraftwerk mit CO2-Abscheidung sein, und NEP ist das erste CO2-Transport- und Speicher-Netzwerk Großbritanniens, das den Kern des East Coast Cluster bildet.
F: Welche Auswirkungen werden auf die CO2-Emissionen erwartet?
A: Die Projekte zielen darauf ab, allein aus dem Kraftwerk jährlich bis zu zwei Millionen Tonnen CO2 abzuscheiden und zu speichern, was die industriellen CO2-Fußabdrücke erheblich reduziert.
F: Wer ist an der Umsetzung dieser Projekte beteiligt?
A: Technip Energies führt ein Konsortium mit GE Vernova und Balfour Beatty für Engineering und Bau, wobei Honeywell der zentrale Anbieter der Automatisierungstechnologie ist.
F: Wie passt das zu den Zielen der britischen Regierung?
A: Diese Projekte sind ein Eckpfeiler der britischen Dekarbonisierungsstrategie und unterstützen direkt die Clean Power 2030-Initiative der Regierung.