AI in Manufacturing: Bridging the Readiness Gap

KI in der Fertigung: Die Lücke in der Einsatzbereitschaft überbrücken

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Die Ambitionslücke überbrücken: Sind Fabriken wirklich bereit für autonome KI?

Eine neue Branchenstudie zeigt eine kritische Kluft in der Fertigung auf. Während die meisten Führungskräfte glauben, dass künstliche Intelligenz (KI) bald die Gewinne deutlich steigern wird, fühlen sich nur wenige tatsächlich auf den Einsatz vorbereitet. Dies unterstreicht den dringenden Bedarf, die grundlegenden Systeme für eine autonome Zukunft aufzubauen.

Hohe Erwartungen treffen auf operative Realität

Die Forschung von Tata Consultancy Services (TCS) und Amazon Web Services (AWS) befragte über 200 Führungskräfte. Erdrückende 75 % erwarten, dass KI innerhalb von zwei Jahren ein Hauptfaktor für ihre operativen Margen sein wird. Allerdings gaben nur 21 % an, dass ihre Organisationen eine vollständige KI-Bereitschaft erreicht haben. Diese Ambitionslücke deutet auf weit verbreitete Herausforderungen bei der Datenintegration und der Modernisierung von Altsystemen hin.

Der Aufstieg der Agentic KI in der Produktion

Die Branche bewegt sich über einfache Automatisierung hinaus hin zu intelligenter Autonomie. Als „Agentic KI“ bezeichnet, ermöglicht diese Technologie Systemen, Daten zu analysieren und routinemäßige Entscheidungen eigenständig zu treffen. Bemerkenswert ist, dass 74 % der Fertigungsleiter vorhersagen, dass KI-Agenten bis 2028 einen erheblichen Teil der routinemäßigen Produktionsentscheidungen übernehmen werden. Dieser Wandel verspricht selbstoptimierende Arbeitsabläufe, die Vorhersagbarkeit und Kontrolle verbessern.

Stärkung der Lieferketten durch KI-Intelligenz

Der Wert von KI reicht weit über die Fabrikwände hinaus. Intelligente Systeme sind heute entscheidend für den Aufbau widerstandsfähiger Lieferketten. Durch die autonome Überwachung von Lagerbeständen, Lieferantenleistungen und Markttrends hilft KI, Logistik und Einkauf zu optimieren. Laut der Studie haben 67 % der Führungskräfte bereits eine bessere Echtzeit-Transparenz in der Lieferkette gewonnen, was ihre Abläufe anpassungsfähiger gegenüber Störungen macht.

Frühe Erfolge auf der Werksebene

Vorausschauende Hersteller erzielen bereits greifbare Vorteile. Fast 40 % der Organisationen berichten von positiven Renditen aus ersten KI-Anwendungen. Wichtige Anwendungsfälle sind vorausschauende Wartung zur Vermeidung von Maschinenausfällen und KI-gestützte Vision-Systeme für die Echtzeit-Qualitätsprüfung. Zudem erwarten über 30 % der Führungskräfte erhebliche Produktivitätssteigerungen durch diese technologische Modernisierung.

Der kritische Weg zur autonomen Bereitschaft

Branchenexperten sind sich einig, dass autonome Abläufe mehr erfordern als nur die Installation neuer Software. Ozgur Tohumcu von AWS betont die Notwendigkeit, KI in jede operative Ebene mittels cloud-nativer Architektur einzubetten. Dieser Ansatz führt Unternehmen von reaktiver Automatisierung zu proaktiven, selbstoptimierenden Systemen. Der Übergang erfordert erhebliche Investitionen in Dateninfrastruktur, Mitarbeiterkompetenzen und integrierte Cloud-Plattformen.

Einblick des Autors: Das Prinzip der soliden Grundlage

Die Studie unterstreicht eine zeitlose industrielle Wahrheit: Chaos lässt sich nicht automatisieren. Der Sprung zur KI-gesteuerten Autonomie hängt vollständig von der Qualität der zugrundeliegenden Daten und Prozesse ab. Hersteller müssen zunächst digitale Klarheit erreichen – das heißt, Maschinendaten von SPSen und Sensoren müssen sauber, kontextualisiert und zugänglich sein. In eine robuste Industrial IoT (IIoT)-Basis und Datenverwaltung zu investieren, ist kein Vorläufer für KI, sondern die erste und wichtigste Phase des KI-Projekts selbst. Erfolg gehört denen, die ihre Daten beherrschen, bevor sie die Autonomie anstreben.

Lösungsszenario: Einen Fahrplan zur Autonomie erstellen

Für einen Hersteller, der diese Reise beginnt, ist ein praktischer erster Schritt ein fokussierter Pilotversuch. Wählen Sie eine einzelne Produktionslinie mit hoher Datenverfügbarkeit aus. Implementieren Sie Sensoren und verbinden Sie vorhandene SPSen mit einer Cloud-Plattform, um Leistungsdaten zu sammeln. Nutzen Sie diese Daten, um ein erstes KI-Modell für vorausschauende Wartung an einer kritischen Anlage zu trainieren. Dieses Projekt baut interne Kompetenzen auf, zeigt den ROI und schafft die Datenpipeline, die für komplexere agentische KI-Anwendungen in Planung oder Qualitätskontrolle benötigt wird. Die Zusammenarbeit mit Experten, die sowohl Beratungs- als auch Integrationsdienstleistungen anbieten, kann diese grundlegende Phase beschleunigen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Was ist die größte Hürde bei der Einführung von KI in der Fertigung?

Die Hauptbarriere ist oft fragmentierte Daten, die in Altsystemen gefangen sind, sowie das Fehlen einer einheitlichen Datenarchitektur, was das Training effektiver KI-Modelle erschwert.

Worin unterscheidet sich „Agentic KI“ von traditioneller Fabrikautomatisierung?

Traditionelle Automatisierung folgt vorprogrammierten Regeln (z. B. einer SPS-Sequenz). Agentic KI kann Echtzeitdaten analysieren, aus Ergebnissen lernen und eigenständige Entscheidungen treffen, um einen Prozess ohne menschliches Eingreifen zu optimieren.

Können kleine bis mittelgroße Hersteller sich die Implementierung von KI leisten?

Ja, durch cloudbasierte KI-Dienste und skalierbare Lösungen. Der Start mit einem einzelnen, wirkungsvollen Anwendungsfall wie vorausschauender Wartung ermöglicht überschaubare Investitionen und klare Renditen, was den Weg für eine breitere Einführung ebnet.

Welche Rolle spielt die Cloud bei autonomen Abläufen?

Cloud-Plattformen bieten die notwendige skalierbare Rechenleistung, Datenspeicherung und KI/ML-Dienste, um große Mengen an Fabrikdaten in Echtzeit zu verarbeiten und intelligente Agenten über globale Standorte hinweg einzusetzen.

Wie sollten Unternehmen ihre Belegschaft auf KI-gesteuerte Autonomie vorbereiten?

Der Fokus sollte auf der Weiterbildung von Technikern in Datenkompetenz und Systemmanagement liegen, während Ingenieure in KI-Grundlagen und der Zusammenarbeit mit intelligenten Systemen geschult werden. Ziel ist es, hybride Teams zu schaffen, in denen Menschen KI-gesteuerte Prozesse überwachen und verfeinern.

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